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Krankenkassenwechsel

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Die Broschüre "Krankenkassenwechsel innerhalb der Gesetzlichen Krankenversicherung" informiert darüber, was es zu beachten gilt, wenn das Krankenkassenwahlrecht in Anspruch genommen wird.
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Internationaler Tag der Pflegenden: Bündnis fordert Aufwertung der Pflegeberufe

Internationaler Tag der Pflegenden: Bündnis fordert Aufwertung der Pflegeberufe

Das "Bündnis für gute Pflege" hat deutlich verbesserte Lohn- und Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten in der Pflege gefordert. Kurz vor dem Internationalen Tag der Pflegenden am 12. Mai warnte das Bündnis vor den verhängnisvollen Folgen fehlender Anerkennung der gesellschaftlich unverzichtbaren Pflegeberufe.


Online-Kommunikationspreis gewonnen!

Online-Kommunikationspreis gewonnen!

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) ist für sein Online-Konzept "SoVD TV" mit dem Deutschen Preis für Onlinekommunikation ausgezeichnet worden. Die Maßnahme wird gemeinsam mit der Agentur dasprogramm realisiert. Die Jury überzeugte vor allem das barrierearme Format und die hohe Authentizität der TV-Beiträge. SoVD TV ermöglicht insbesondere Menschen mit Behinderungen einen einfachen Zugang. Unter www.sovd-tv.de stehen die Filmbeiträge zum Download bereit.

Der Deutsche Preis für Onlinekommunikation wird jährlich vom Magazin Pressesprecher vergeben und ehrt Leistungen und Arbeiten der digitalen Kommunikation. Der Wettbewerb lädt Kommunikationsagenturen, Unternehmen, Verbände, NGOs, politische und gesellschaftliche Institutionen sowie Parteien ein, sich in verschiedenen Kategorien zu bewerben.


Neues aus der SoVD-Zeitung

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SoVD fordert Maßnahmen gegen den Wertverfall bei der Rente

SoVD fordert Maßnahmen gegen den Wertverfall bei der Rente

Der SoVD hat eine Rückkehr zu lohnorientierten Rentenanpassungen gefordert. Der fortwährende Wertverfall bei den Renten durch Riester- und Nachholfaktor müsse ein Ende haben, erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer beim 10. Deutschen Seniorentag in Hamburg. "Ohne diese beiden Kürzungsfaktoren wäre die Rentenanpassung mehr als doppelt so hoch ausgefallen und hätte fast fünf Prozent betragen", so Bauer. Zudem müsste der Nachhaltigkeitsfaktor abgeschafft werden. "Wegen der guten Konjunktur wirkt der Nachhaltigkeitsfaktor in diesem Jahr noch positiv. In den nächsten Jahren wird er sich aber zunehmend negativ auf die Rentenerhöhungen auswirken und für weitere Kaufkraftverluste sorgen", warnte der SoVD-Präsident.


Pflege muss kulturelle Unterschiede berücksichtigen

Pflege muss kulturelle Unterschiede berücksichtigen

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) fordert Politik und Unternehmen dazu auf, Pflegeangebote stärker auf die wachsende kulturelle Vielfalt in der Gesellschaft auszurichten. "Wir wollen ein Zeichen dafür setzen, dass Pflegeangebote in Deutschland verstärkt kultursensibel ausgestaltet werden." Das erklärte SoVD-Präsidiumsmitglied Edda Schliepack am Mittwoch zum Auftakt der Informationsveranstaltung "Kultursensibilität in der Pflege - Chancen und Herausforderungen" in Berlin.


Bündnis: Rentenangleichung Ost-West ist überfällig und bezahlbar

Bündnis: Rentenangleichung Ost-West ist überfällig und bezahlbar

Eine beschleunigte politische Lösung für die Angleichung des Rentenwertes Ost forderte das "Bündnis für die Angleichung der Renten in den neuen Bundesländern" am Montag auf einer Pressekonferenz in Berlin. Zu dem Bündnis gehören acht Sozialverbände und Gewerkschaften. Das Bündnis legte erneut seinen gemeinsamen Vorschlag für eine stufenweise Angleichung der Rentenwerte vor. Das sei auch bezahlbar, betonte Klaus Michaelis, Vorsitzender des Sozialpolitischen Ausschusses des Sozialverbandes Deutschland (SoVD).


Rentnerinnen und Rentner bleiben beim Aufschwung außen vor

Statement von SoVD-Präsident Adolf Bauer zur Rentenanpassung 2012:

"Es ist gut, dass die Rentenanpassung zum 1. Juli 2012 besser ausfallen wird als im vergangenen Jahr. Trotzdem ist die Enttäuschung groß. Denn auch die diesjährige Anpassung fängt die Kaufkraftverluste der vergangenen Jahre nicht auf. Ohne die Kürzungsfaktoren wäre ein Rentenanstieg von bis zu fünf Prozent möglich."


Altersarmut durch anständige Löhne vermeiden

"Es reicht nicht aus, gegen die Altersarmut von Frauen und Männern Notpflaster wie die geplante Zuschussrente zu verteilen." Das erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer anlässlich aktueller Zahlen über die Altersarmut bei Frauen. Bauer forderte eine gerechte Lohnpolitik und die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes.


SoVD warnt vor Isolation am Arbeitsmarkt

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) warnt vor den sozialpolitischen Folgen der andauernden Benachteiligung von schwerbehinderten Arbeitslosen. "Die aktuellen Zahlen zeigen deutlich auf, dass Schwerbehinderte von der guten wirtschaftlichen Entwicklung abgekoppelt bleiben", wertete SoVD-Präsident Adolf Bauer aktuelle Daten der Bundesagentur für Arbeit.


Lohndiskriminierung von Frauen beenden

Lohndiskriminierung von Frauen beenden

Bei einer Kundgebung vor dem Brandenburger Tor forderte der Sozialverband Deutschland (SoVD) ein Ende der Lohndiskriminierung von Frauen. "Die Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen müssen in Deutschland endlich aufgehoben werden. Die Zeit drängt, denn dieser Missstand ist sowohl aus sozialen als auch aus ökonomischen Gründen beschämend", betonte SoVD-Frauensprecherin Edda Schliepack in ihrer Rede.

Mit rund 100 Protestaktionen demonstrierte der SoVD am Equal Pay Day deutschlandweit unter dem Motto "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit".


Altersarmut-Bekämpfung der Bundesregierung bleibt Lippenbekenntnis

"Die von der Bundesregierung vorgelegten Maßnahmen gegen die Armut im Alter grenzen an Spiegelfechterei. Das zu Beginn des Rentendialogs erklärte Ziel, die Altersarmut wirksam zu bekämpfen, wird mit diesem Vorschlag verfehlt." Das erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer heute zu dem von der Bundesregierung vorgelegten Paket gegen Altersarmut. Um die Altersarmut präventiv einzudämmen, sind insbesondere ein gesetzlicher Mindestlohn, verbunden mit höheren Rentenbeiträgen bei Arbeitslosigkeit und ein besserer Schutz im Fall von Erwerbsminderung geboten", forderte Bauer.


Niedriglohn-Debatte: SoVD ruft zu Protesten auf

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) fordert umgehende Maßnahmen gegen die unkontrollierte Ausbreitung des Niedriglohnsektors in Deutschland. "Millionen Menschen arbeiten, ohne von ihrem Lohn leben zu können. Es ist jetzt ein entschlossenes Durchgreifen der Bundesregierung erforderlich, um diese Gefahr zu bannen", erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer anlässlich der heute veröffentlichten Studie des Instituts Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen.


SoVD fordert: Mehr Frauen in Führungsverantwortung

"Um die Geschlechtergerechtigkeit tatsächlich zu verwirklichen, reichen Lippenbekenntnisse nicht aus", erklärte SoVD-Bundesfrauensprecherin Edda Schliepack aus Anlass des Internationalen Frauentages am 8. März. "Vielmehr sind verbindliche Regelungen erforderlich, um für Frauen und Männer gleiche Teilhabechancen zu gewährleisten." Schliepack forderte Politik und Wirtschaft dazu auf, endlich Worten Taten folgen zu lassen.


Krankenkassen-Überschuss nicht zweckentfremden

"Die zu erwartenden Mehreinnahmen bieten keinen Grund, um die Steuerzuschüsse des Bundes zu kürzen". Das erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer anlässlich von Medienberichten, nach denen mit Milliardenüberschüssen bei der gesetzlichen Krankenversicherung zu rechnen ist. "Die Versicherten haben ein Recht darauf, dass ihre soziale Sicherung weiterhin voll funktionsfähig bleibt", so Bauer.


Bündnis für gute Pflege gegründet

Bündnis für gute Pflege gegründet

"Wir können und wollen die Situation in der Pflege nicht mehr länger hinnehmen", erklärten der Präsident des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) Adolf Bauer, das AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker und DGB Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach im Namen der zehn Partner aus Selbsthilfe und Verbrauchervertretungen, Sozial- und Wohlfahrtsverbänden und Gewerkschaften und Berufsverbänden im Rahmen ihrer  Pressekonferenz zur Gründung des Bündnisses für GUTE PFLEGE. Ziel des Bündnisses ist es, die Situation der pflegebedürftigen sowie der pflegenden Menschen in Deutschland zu verbessern.


Demenzkranke: SoVD fordert umfassendes Hilfskonzept

Demenzkranke: SoVD fordert umfassendes Hilfskonzept

Statement von SoVD-Präsident Adolf Bauer zu den Medienberichten über geplante zusätzliche Leistungen für Demenzkranke:

"Der SoVD begrüßt die von der Bundesregierung angekündigten Zusatzleistungen für Demenzkranke. Gleichwohl müssen jetzt weitere Schritte erfolgen, denn ein großer Wurf ist mit dieser ersten Hilfe noch nicht gelungen."


Altersarmut bekämpfen statt Witwenrente kürzen

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat dem Vorschlag der Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA), die Witwenrente zu kürzen, eine Absage erteilt. "Anstelle von Kürzungsvorschlägen gehören Maßnahmen gegen die Gefahr der Altersarmut auf die politische Tagesordnung", erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer in einer Pressemitteilung.


Zweiklassenmedizin stoppen

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat eine solidarische Reform des Gesundheitssystems gefordert. "Das Nebeneinander von privater und gesetzlicher Krankenversicherung ist kostspielig und ineffizient", betonte SoVD-Präsident Adolf Bauer. Der Verbandspräsident forderte ein Ende der Spaltung des Krankenversicherungssystems und die Wiederherstellung der paritätischen Finanzierung der Gesundheitskosten.  


Regierungsdialog Rente

Regierungsdialog Rente

Statement von SoVD-Präsident Adolf Bauer zum Regierungsdialog Rente:

"Der Regierungsdialog muss Ergebnisse liefern, die den betroffenen Menschen auch wirklich helfen. Es reicht nicht aus, Notpflaster zu verteilen. Denn um die Altersarmut aufzuhalten, sind grundlegende Weichenstellungen erforderlich. Dazu gehören die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns ebenso wie Verbesserungen bei der Erwerbsminderungsrente."


Praxisgebühr muss fallen

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat die Abschaffung der Praxisgebühr und eine Rückkehr zu mehr Solidarität in der Gesetzlichen Krankenversicherung gefordert. "Die Praxisgebühr benachteiligt insbesondere chronisch kranke, behinderte und ältere Menschen. Sie werden für eine Gebühr zu Kasse gebeten, die als Steuerungsinstrument zur Absenkung der Arztbesuche nachweisbar untauglich ist", erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer in einer Pressemitteilung.


Gesetz gegen Landarztmangel greift zu kurz

"Um die wohnortnahe medizinische Versorgung flächendeckend sicherzustellen, muss die Bedarfsplanung von Grund auf neu geregelt werden", erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer heute anlässlich der Verabschiedung des Versorgungsstrukturgesetzes im Deutschen Bundestag. Aus Sicht des Sozialverbandes lässt das Gesetz die Ursachen des Landarztmangels außer Acht.


Gewalt gegen Frauen mit konkreten Maßnahmen eindämmen

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat eine bundeseinheitliche Finanzierung der rund 400 Frauenhäuser in Deutschland gefordert. "Notwendig sind sowohl barrierefreie Informationsangebote als auch ein sicherer finanzieller Rahmen für die bereits bestehenden Schutzmöglichkeiten", mahnte SoVD-Bundesfrauensprecherin Edda Schliepack anlässlich des internationalen "Tag für die Beseitigung von Gewalt gegen Frauen".


SoVD setzt Signal für Solidarität und soziales Handeln

SoVD setzt Signal für Solidarität und soziales Handeln

Die Delegierten der 19. Bundesverbandstagung des Sozialverband Deutschland (SoVD) haben die Resolution "Solidarisch denken - sozial handeln" verabschiedet. In der Resolution warnt der SoVD vor der zunehmenden Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich. "Wir wollen ein deutliches Signal für solidarisches Denken und gegen rücksichtslosen Egoismus setzen", das erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer am Sonntag in Berlin. 


SoVD-Bundesverbandstagung "Solidarisch denken - Sozial handeln!"

SoVD-Bundesverbandstagung "Solidarisch denken - Sozial handeln!"

"Solidarisch denken - Sozial handeln!" - unter diesem Motto findet die 19. Bundesverbandstagung des Sozialverband Deutschland (SoVD) vom 5. bis 6. November 2011 in Berlin statt. Rund 200 Delegierte wählen turnusgemäß einen neuen Bundesvorstand. Zudem verabschiedet der SoVD seine sozialpolitischen Forderungen für die kommenden Jahre. Es werden insgesamt über 300 Teilnehmer und Gäste erwartet.


Pflegereform: SoVD fordert Bundesregierung zum Handeln auf

Pflegereform: SoVD fordert Bundesregierung zum Handeln auf

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat heute ein Forderungspapier zur Pflegereform vorgelegt. Darin fordert der SoVD ein Ende der Stillstandspolitik und ein Aufbruchssignal in der Pflege. "Die Bundesregierung darf den dringenden Handlungsbedarf nicht länger vertagen und muss die versprochene Reform rasch in Angriff nehmen", erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer bei einer Pressekonferenz anlässlich der derzeit stattfindenden SoVD-Bundesverbandstagung in Berlin. Zudem warnte Bauer davor, die Diskussion um die Pflegereform ausschließlich auf finanzielle Fragen zu verengen und forderte ein besonderes Augenmerk auf die Vermeidung von Pflegebedürftigkeit. "Rehabilitation und Prävention dürfen in der Diskussion um die Pflege nicht länger stiefmütterlich behandelt werden. Notwendig ist vielmehr ein Kraftakt, um eine Reform auf die Beine zu stellen, die den betroffenen Menschen in ihrem Alltag auch wirklich hilft", erklärte der Sozialverbandspräsident.

Mit dem Forderungspapier "Weckruf - Die überfällige Pflegereform zur Umsetzung von Reha vor und bei Pflege nutzen!" zeigt der SoVD die Chancen und Möglichkeiten auf, die Rehabilitationsleistungen bei der Vermeidung von Pflegebedürftigkeit bieten.

Der TV-Beitrag "Weckruf: SoVD fordert umfangreiche Pflegereform" ist hier abrufbar: http://www.sovd-tv.de/2011/11/07/weckruf-sovd-fordert-umfangreiche-pflegereform/


Kultusministerkonferenz muss gemeinsames Lernen von behinderten und nicht behinderten Kindern endlich voranbringen

Kultusministerkonferenz muss gemeinsames Lernen von behinderten und nicht behinderten Kindern endlich voranbringen

Der Sozialverband Deutschland (SoVD), der Deutsche Behindertenrat (DBR) und die Elterninitiative "Gemeinsam leben - gemeinsam lernen" haben scharfe Kritik an den Empfehlungen der Kultusministerkonferenz (KMK) zur sonderpädagogischen Förderung geübt. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin richteten sich die drei Verbände mit einem Warnruf an die KMK, die heute die Empfehlungen beraten und beschließen will. "Die Kultusministerkonferenz muss das Recht auf Regelschule anerkennen und darf die UN-Behindertenrechtskonvention nicht einfach ignorieren. Behinderte Kinder brauchen ein verbindliches Zugangsrecht, damit sich für sie die Tür zur Regelschule auch wirklich öffnet", forderte SoVD-Präsidiumsmitglied Edda Schliepack. Es bestehe dringender Handlungsbedarf, um das gemeinsame Lernen behinderter und nicht behinderter Kinder in Deutschland endlich von der Ausnahme zur Regel werden zu lassen.


SoVD warnt vor Spaltung des Arbeitsmarktes zu Lasten behinderter Menschen

SoVD warnt vor Spaltung des Arbeitsmarktes zu Lasten behinderter Menschen

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat vor vor einer tiefgreifenden Spaltung des Arbeitsmarktes gewarnt. "Seit Jahren sind schwerbehinderte Menschen doppelt so häufig arbeitslos wie nicht behinderte Menschen", erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer heute am Rande einer Jubiläumsveranstaltung des SoVD und der Schwerbehindertenvertretungen der Länder anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Sozialgesetzbuches IX. "Auch der aktuelle Aufschwung am Arbeitsmarkt hat daran nichts geändert - ganz im Gegenteil", unterstrich Bauer. Der Sozialverbandspräsident verwies auf den massiven Anstieg der Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen um über neun Prozent zwischen April 2008 und April 2011. Insbesondere ältere Menschen mit Behinderungen seien von dieser Entwicklung betroffen und würden zunehmend vom Aufschwung abgehängt.


Pflegereform muss Demenzkranke durchgreifend einbeziehen

Pflegereform muss Demenzkranke durchgreifend einbeziehen

"Die Bundesregierung darf die Menschen mit Pflegebedarf sowie die pflegenden Angehörigen nicht länger im Regen stehen lassen und muss die angekündigte Pflegereform endlich starten", erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer anlässlich des heutigen Welt-Alzheimertages. Der Präsident des Sozialverbandes verurteilte den Koalitionsstreit über die Pflege-Finanzierung und forderte die Bundesregierung zum Handeln auf. "Die Zeit drängt, denn insbesondere das Krankheitsbild der Demenz nimmt rasant zu. Die Situation der pflegenden Angehörigen ist unzureichend und muss spürbar verbessert werden", betonte Bauer und forderte, Demenzkranke stärker in die Pflegeversicherung einzubeziehen. Notwendig sei zudem der Ausbau der gesetzlichen Pflegeversicherung zu einer Pflege-Bürgerversicherung, die eine solide Absicherung der Pflegekosten gewährleiste. In Deutschland gelten rund 1,2 Millionen Menschen als dement. Sie werden überwiegend von Angehörigen Zuhause gepflegt.

Mit dem TV-Beitrag "Diagnose Alzheimer - Wie die Krankheit den Alltag beeinflusst" gibt der SoVD Einblick in den Lebensalltag von pflegenden Angehörigen sowie von Menschen mit Pflegebedarf. Der Film ist unter www.sovd-tv.de abrufbar.


SoVD legt Fünf-Punkte-Plan zur Verhinderung von Armut durch Erwerbsminderung vor

SoVD legt Fünf-Punkte-Plan zur Verhinderung von Armut durch Erwerbsminderung vor

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat heute einen Fünf-Punkte-Plan zur Verbesserung des Erwerbsminderungsschutzes vorgestellt. "Es besteht dringender Handlungsbedarf, damit die Erwerbsminderung nicht für immer mehr Menschen zu einem Armutsrisiko wird", erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer bei einer Pressekonferenz in Berlin. "Insbesondere die Abwärtsentwicklung der durchschnittlichen Zahlbeträge von neu bewilligten Erwerbsminderungsrenten ist alarmierend", so Bauer. Mit einem Fünf-Punkte-Plan zeigt der SoVD auf, wie die fatale Entwicklung gestoppt und entschärft werden kann. "An erster Stelle sind größere Anstrengungen bei Prävention und Rehabilitation erforderlich, zum Beispiel indem die zusätzlichen Mittel aus der Rentenkasse in diese Bereiche investiert und ein flächendeckendes betriebliches Gesundheitsmanagement eingeführt werden", forderte Bauer. Zudem müssten die Abschläge bei den Erwerbsminderungsrenten abgeschafft und die Zurechnungszeiten angehoben werden.


Übersicht über die Musterklagen des SoVD

Übersicht über die Musterklagen des SoVD

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) führt zahlreiche Musterklagen zu rentenrechtlichen Regelungen und weiteren strittigen sozialrechtlichen Fragen.  Musterklagen sind individuelle Klagen von SoVD-Mitgliedern, die mit dem Ziel geführt werden, eine bestimmte Rechtsfrage zu prüfen, die andere gleichermaßen betrifft. Einige der Musterklagen liegen bereits dem Bundesverfassungsgericht vor. Eine Übersicht über die laufenden Musterklagen des SoVD finden Sie hier:


Was wir bieten

Was wir bieten

Der Sozialverband Deutschland e.V. (SoVD) ist bundesweit flächendeckend als kompetente soziale Dienstleistungsorganisation für seine Mitglieder tätig. Hier ein Überblick über unsere Leistungen

Sozialberatung
Hilfe und persönliche Betreuung
Jugendarbeit in der SoVD-Jugend
berufliche Förderung und Eingliederung
eigene Berufsbildungswerke
vorteilhafter Versicherungsschutz
gesellige Veranstaltungen
sozialpolitische Interessenvertretung
Ausflüge und Reisen
Erholungsaufenthalte in unseren eigenen Erholungszentren

Weitere interessante Angebote finden Sie auf den Seiten unserer Landesverbände.





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